
Ob auf der Jagd, beim Spielen, durch Operationen, Erkrankungen oder Stress: Hunde können sich, wie jedes Lebewesen,
Blockierungen zuziehen. Dies wird häufig erst spät bemerkt, da die Läsionen zunächst sehr gut kompensiert
werden.
Meist fällt dem Besitzer nach einiger Zeit auf, dass der Hund ruhiger wirkt, nicht mehr so wild und so gerne spielt wie
zuvor, nur widerwillig in das Auto hinein oder aus dem Auto hinaus steigt, kurz: Unwohlsein ausdrückt. Bei schwerwiegenden
Läsionen werden Bewegungsstörungen, Lahmheiten oder neurologische Ausfälle sowie Wesensveränderungen,
meist mit deutlicher Zunahme der Aggressivität, beobachtet.
Da sich der Gesundheitszustand des Organismus durch Blockierungen stetig weiter verschlechtert, sollte eine Behandlung so
rasch wie möglich erfolgen. Es ist in diesem Fall besser, einmal zuviel nachsehen zu lassen, um dem Hund zu seiner bestmöglichen
Beweglichkeit und Gesundheit zurück zu verhelfen.
Da alle genannten Symptome auch Ausdruck einer schwerwiegenden Erkrankung sein können, ist eine gründliche Differentialdiagnostik zwingend erforderlich. In unserer Praxis erfolgt diese in Kooperation mit einigen ausgezeichneten Kleintierärzten.
Die meisten Hunde würden für ihren Menschen alles tun, auch unter für sie schmerzhaften Umständen. Bitte achten Sie deshalb auf eventuelle Veränderungen im Verhalten Ihres Hundes. Zwingen Sie ihn in keinem Fall zu Übungen (z.B. Überspringen von Hindernissen), die er ganz offensichtlich nur widerwillig ausführt!